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Neuer kaufmännischer Geschäftsführer für POLAR Group

Bereits seit dem 1. Juli 2022 hat Thomas Raab als Berater die POLAR Group begleitet. Nun tritt er, mit Wirkung zum 1. November, als kaufmännischer Geschäftsführer in die Unternehmensleitung ein.

Mit Wirkung zum 1. November 2022 konnte die POLAR Gruppe Thomas Raab als kaufmännischen Geschäftsführer (CFO) gewinnen. Neben dem Bereich Finanzen mit Controlling, Rechnungswesen, Finanzierung, Steuern und Recht übernimmt er innerhalb der Geschäftsführung die Zuständigkeiten für Personalwesen, Einkauf und IT. Im Zusammenhang mit dem Schutzschirmverfahren verantwortet er die Steuerung des M&A Prozesses gegenüber Beratern und Investoren, sowie die Koordination mit dem Sachwalter und dem Gläubigerausschuss.

„Wir sind froh, Thomas Raab als kaufmännischen Geschäftsführer nun bei uns zu haben. Insbesondere seine Erfahrungen bei Transformationen und im Bereich Merger & Acquisitions sind in unserer aktuellen Situation eine große Unterstützung“, so Michael Wombacher, Vorsitzender der Geschäftsführung. Im August dieses Jahres hatte das Amtsgericht Frankfurt auf Antrag des Familienunternehmens, das HightechMaschinen für die Druck- und Verpackungsindustrie produziert, dieses gerichtlich überwachte Verfahren eingeleitet. Lieferengpässe führten zuletzt zu Produktionsrückgängen und Umsatzverschiebungen und bedrohten die Zahlungsfähigkeit.  

„Die Firmen Polar und Dienst haben eine beeindruckende Geschichte und viel Zukunftspotenzial, stehen bei unseren Kunden für Qualität, hohe Serviceverfügbarkeit und erfahrene Mitarbeiter. Das und unsere gute Stellung im Markt können und wollen wir nutzen, um unseren Kunden auch weiterhin bestmögliche Lösungen und Innovationen zu bieten“, so Thomas Raab. Zuletzt war Raab als CFO bei der Syntegon Technology am Standort Crailsheim tätig (ehemals Bosch Packaging). Er bringt langjährige internationale Erfahrung als CFO und CEO im Mittelstand und in Konzernen wie Bosch Rexroth, Bosch und Siemens mit und wird diese Erfahrungen für die Polar Gruppe und deren zukünftige Ausrichtung einsetzen.

 

Ansprechpartner für Presseanfragen
Frank Mayer
Marketingleiter
Tel.: +49 (0)6192 204-226
E-Mail: frank.mayer@polar-group.org

DIENST Verpackungstechnik GmbH baut Vertriebsteam aus

Der Verpackungsspezialist aus Hofheim hat sein Vertriebsteam erweitert. Für Süddeutschland, Österreich und die Schweiz ist seit Oktober 2022 Patrick Pollack zuständig, der über langjährige Erfahrung in der Verpackungsbranche verfügt.

Die DIENST Verpackungstechnik GmbH beliefert international 32 verschiedene Länder, der Schwerpunkt liegt auf dem europäischen Markt. Patrick Pollack, der zuvor bei Ishida und Schubert tätig war, wird zukünftig für die Region Süddeutschland, Österreich und Schweiz zuständig sein. Mit seiner einschlägigen Erfahrung und Kenntnissen in der Verpackungsindustrie ergänzt er das Vertriebsteam unter Frigyes Borbély hervorragend.

Die Region Norddeutschland und GUS Länder werden weiterhin von Arnold Lackmann betreut, Abderrahim Bouizloufa verantwortet Frankreich, Benelux, Nord-Afrika und Middle East. Neben der Vertriebsleitung wird sich Friyges Borbély um die Erschließung neuer Internationaler Märkte kümmern. Im November dieses Jahres ist DIENST bei der Gulfood Manufacturing Messe in Dubai vertreten. Im Rahmen des German Pavilion präsentiert sich das Unternehmen unter dem Motto „Made in Germany“

Spezialist für individuelle Verpackungslösungen
DIENST Verpackungstechnik GmbH wurde 1988 gegründet und gehört seit Ende 2011 zur Unternehmensgruppe von POLAR-Mohr aus Hofheim. In seiner nun 33-jährigen Firmengeschichte hat sich das Unternehmen zu einem international anerkannten Integrationspartner für Verpackungslinien im Food- und Non-Food-Bereich entwickelt. Mit den vier Produktionsbereichen Side Load, Top Load, End of Line und Speziallösungen mit Customizing automatisiert das Unternehmen fast alle Prozesse in der Verpackungstechnik.

DIENST auf Lebensmittel- und Getränkemesse GulFood in Dubai

„Made in Germany“ – unter dieser Brand präsentiert sich der Verpackungsspezialist aus Hofheim am Taunus im Rahmen des German Pavilion, dem offiziellen Gemeinschaftsstand deutscher Unternehmen.

Die Gulfood Manufacturing Messe findet vom 08. bis zum 10. November 2022 in Dubai statt. Zu der größten Veranstaltung für Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung in der Region Middle East werden bis zu 26.000 Besucher aus 150 Ländern erwartet. Der "German Pavilion" ist ein offizieller Gemeinschaftsstand deutscher Unternehmen auf Messen weltweit im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes.

„Mit der Teilnahme an dieser wichtigen Messe in den Vereinigten Arabischen Emiraten hoffen wir, neue Kontakte und Kundenbeziehungen in der Region aufbauen zu können. Unser besonderes Know-How sowie unsere komplett in Deutschland angesiedelte Produktion sind dabei ein großer Vorteil. ‚Made in Germany‘ ist nach wie vor ein internationales Qualitätsmerkmal“, so Vertriebsleiter Frigyes Borbély.  

Spezialist für individuelle Lösungen

DIENST Verpackungssystems GmbH gehört bereits seit über 10 Jahren zur POLAR Group in Hofheim am Taunus. Seit 2020 im Hofheimer Werk ansässig, konzipiert, entwickelt und realisiert das Unternehmen effiziente, hochqualitative und individuelle Verpackungslösungen für Hersteller aus verschiedenen Consumer-Bereichen. Neben Horizontalkartonieren gehören Maschinen aus den Bereichen Top Load und End of Line zum Produktportfolio. Durch kundenspezifische Lösungen, auch für ganze Verpackungslinien, ist DIENST anerkannter Partner international führender Produzenten und Großkonzerne.

 

Ansprechpartner für Presseanfragen

Frank Mayer
Marketingleiter
Tel.: +49 (0)6192 204-226
E-Mail: frank.mayer@polar-group.org

Sanierung der Hofheimer Polar Group unter dem Schutzschirm

Die Polar Group soll unter dem Schutzschirm saniert und mit allen rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fortgeführt werden. Das teilte die Geschäftsleitung des Hofheimer Maschinenbauers heute auf einer Mitarbeiterversammlung nach den Werksferien mit. Zuvor hatte das Amtsgericht Frankfurt auf Antrag des Familienunternehmens, das  Hightech-Maschinen für die Druck- und Verpackungsindustrie produziert, dieses gerichtlich überwachte Verfahren eingeleitet. Lieferengpässe von Steuerungen und anderen Komponenten für Schneidemaschinen, bei denen Polar Mohr Weltmarktführer ist, sowie anderen Maschinen führten zuletzt zu Produktionsrückgängen und Umsatzeinbrüchen und bedrohten die Zahlungsfähigkeit.

Zur Polar Group gehören die 1906 gegründete Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, die Polar-Mohr Maschinenvertriebsgesellschaft mbH & Co. KG sowie die 1988 gegründete Dienst Verpackungstechnik GmbH. Unter dem Schutzschirm verbleibt die operative Leitung und Verantwortung weiterhin bei diesen drei Unternehmen.

"Wir arbeiten mit allen rund 380 Mitarbeitern ungestört weiter, erfüllen alle unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden und setzen die bestehenden Kundenbeziehungen fort. Die Gehälter werden bis Ende Oktober von der Arbeitsagentur übernommen", erklärte der Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe von der Restrukturierungskanzlei Schiebe und Collegen. Schiebe wurde zum Generalbevollmächtigten der Polar Gruppe bestellt, um die Sanierung zu unterstützen. Überwacht wird das Verfahren von dem Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner von Brinkmann & Partner, der vom Amtsgericht Frankfurt zum vorläufigen Sachwalter ernannt wurde.

 

Die drei Unternehmen der Polar Group sind auf einem 50.000 qm großen Grundstück am Bahnhof in der Stadt Hofheim tätig. Im Kerngeschäft der Druckweiterverarbeitung ist Polar Mohr seit Jahrzehnten Marktführer für Schneidemaschinen, von denen rund 80 Prozent exportiert werden. In den letzten Jahren konnten die Bereiche Service und Wartung sowie Digital- und Verpackungsdruck erheblich ausgebaut werden. Die Krise in der Druckindustrie führte zu Umsatzrückgängen und Verlusten. In 2021 ist der Umsatz zwar wieder gestiegen, aber dieses Wachstum wird durch die aktuellen Lieferengpässe auf Materialseite gefährdet.

"Im Bereich Verpackungstechnik mit dem Schwerpunkt Lebensmittelindustrie, in dem wir seit 2011 tätig sind, konnten wir wachsen und sind Weltmarktführer bei Verpackungsmaschinen für Tiefkühl-Pizzen geworden. Im letzten Jahr und auch im ersten Halbjahr 2022 stieg der Gruppenumsatz. Lieferengpässe bei Steuerungen und anderen Komponenten haben jetzt das Produktionsvolumen deutlich reduziert, da wir fast fertige Maschinen nicht an Kunden ausliefern können. Zudem halten sich Kunden mit Neuaufträgen zurück, weil wir Auslieferungen nicht mehr zeitlich planen können", erklärte Michael Wombacher, Geschäftsführer der Polar Group.

"Nach dem Einbruch der Auslieferungen, dem reduzierten Auftragseingang und der ungewissen Entwicklung hat sich die Polar Group frühzeitig unter den Schutzschirm begeben. Das erleichtert eine schnelle und nachhaltige Restrukturierung. Noch hat die Gruppe genügend Luft und ist nicht zahlungsunfähig. Auch verfügt die Gruppe über genügend Substanz wie das 50.000 qm große Grundstück in der Stadt. Und in mehreren Bereichen der Druckweiterverarbeitung und der Verpackungstechnik ist die Polar Group mit seiner sehr erfahrenen Belegschaft führend. In den nächsten Tagen und Wochen werden wir mit allen Beteiligten wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Banken Gespräche führen. Schließlich dürfte jeder ein Interesse an einer Fortführung der Polar Group haben. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir das Unternehmen in den nächsten Monaten sanieren und die Arbeitsplätze erhalten", so der neue Generalbevollmächtigte Dr. Robert Schiebe.

 

 

Nähere Informationen:

Michael Wombacher, Geschäftsführer der Polar Mohr Maschinenvertriebsgesellschaft mbH
Hattersheimer Straße 16-42
65719 Hofheim
Tel. 06192- 204 117
www.polar-mohr.com

Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe
Schiebe und Collegen
Kaiserstr. 11, 60311 Frankfurt
Tel. 069-219 3150
frankfurt@schiebe.de
www.schiebe.de

Ansprechpartner für Presseanfragen

Dr. Jochen Mignat
Dr. Mignat PR
Am Hexenpfad 11
63450 Hanau
Tel. 06181-507 91-0
pr@mignat.de

Glutenfreie Tiefkühlpizza –verpackt mit dem P³ von DIENST

Der Standardkartonierer P³ vom Verpackungsspezialisten aus Hofheim ist ein Erfolgsmodell. Das hat auch die Firma Appetais erkannt: Für eine Produktionslinie, in der glutenfreie Tiefkühlpizza hergestellt wird, wurde in den Horizontalkartonierer investiert.

Anforderungen und Ansprüche von Kunden im Lebensmittelbereich steigen. Insbesondere die glutenfreie Sparte hat sich in den vergangenen Jahren stark vergrößert, selbst im Discounter sind mittlerweile Lebensmittel ohne das Klebeeiweiß zu finden. Nicht nur Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder -Toleranz greifen zur Alternative, auch wenn die Wissenschaft sich über die gesundheitlichen Vorteile für Nichterkrankte uneinig ist. Auch in die Regale mit Convenience-Produkten wie Tiefkühl- und Fertigprodukten ziehen immer mehr glutenfreie Varianten ein. Die Firma Appetais aus Italien hat eine komplett neue Produktionslinie für glutenfreie Tiefkühlpizza entwickelt. Die historische Bäckerei in Genua wurde 2016 in eine Anlage umgebaut, die ausschließlich der Herstellung von tiefgekühlten, glutenfreien Produkten mit AIC-Zertifizierung dient. In der Produktion und Verarbeitung  glutenfreier Produkte gibt es besonders hohe Hygieneanforderungen: Die Produkte dürfen in keiner Weise mit herkömmlichen Getreideprodukten und dem darin enthaltenen Klebeeiweiß in Berührung kommen – bereits ein paar Krümel können bei Betroffenen Beschwerden auslösen.

Im Herbst 2021 hat die Firma in eine Verpackungsmaschine von DIENST investiert. „Die Erfahrung mit DIENST war großartig. In einer sehr komplexen Situation aufgrund der Pandemie war das Dienst-Team in der Lage, auf die Schwierigkeiten zu reagieren und erwies sich als effizient und sehr kooperativ“, lobt Andrea Camorati, Projektmanager bei dem italienischen Produzenten.

Standardkartonierer P³ von DIENST ist Erfolgsmodell
Appetais hat sich, auch auf Empfehlungen von Beratern hin, für Dienst als führendes Unternehmen in der Verpackungsbranche entschieden. Dessen Standardkartonierer P³ wird gerne als „Pizzakartonierer“ bezeichnet, namhafte Hersteller von Tiefkühlpizza haben teilweise mehrere Exemplare in ihren Produktionshallen stehen. So nun auch die Appetais Italia S.p.A. aus Genua. Ein gutes halbes Jahr ist die Maschine dort inzwischen im Einsatz und das Team ist äußerst zufrieden. „Die Maschine zeichnet sich durch hohe Produktivität, große Effizienz, Einfachheit in der Bedienung und Schnelligkeit bei Formatwechseln aus“, berichtet Andrea Camorati, Projektmanager der italienischen Firma. Mit bis zu 160 Takten pro Minute ist der P³ ein echtes Schnelligkeitswunder, er ist außerdem wartungsarm, solide und dank seiner hohen Qualität praktisch unzerstörbar. Die Oberflächen bestehen so wie bei jedem anderen Kartonierer aus dem Hause DIENST aus Edelstahl. Das besonders hygienische, keimresistente Material ist bei den strengen Auflagen in der Produktion glutenfreier Lebensmittel von Vorteil.

Spezialist für individuelle Lösungen
DIENST Verpackungssystems GmbH gehört bereits seit über 10 Jahren zur POLAR Group in Hofheim am Taunus. Seit 2020 im Hofheimer Werk ansässig, konzipiert, entwickelt und realisiert das Unternehmen effiziente, hochqualitative und individuelle Verpackungslösungen für Hersteller aus verschiedenen Consumer-Bereichen. Neben Horizontalkartonieren gehören Maschinen aus den Bereichen Top Load und End of Line zum Produktportfolio. Durch kundenspezifische Lösungen, auch für ganze Verpackungslinien, ist DIENST anerkannter Partner international führender Produzenten und Großkonzerne.

 

 

Ansprechpartner für Presseanfragen

Frank Mayer
Marketingleiter
Tel.: +49 (0)6192 204-226
E-Mail: frank.mayer@polar-group.org